6 Jugendriegler und 2 Leiter verluden um halb neun Uhr ein Teil ihres Gepäcks ins Auto der Familie Füglistaler um unbeschwerter ins Appenzellerland zu kommen. Über Winterthur führte die Bahnreise nach Gossau und von da brachten die Appenzellerbahnen die Gruppe weiter. Der Zug war so voll, dass sich alle Reisenden wie Ölsardinen fühlten und in Herisau wollten noch weitere Passagier zusteigen! In Urnäsch wurde der Grund für die Völkerwanderung rasch klar, denn es fand die Alpabfahrt statt! Für die Knaben startete nun die Wanderung der Urnäsch entlang in Richtung Schwägalp. Doch schon bei der ersten Brücke ging es längere Zeit nicht mehr weiter, da Ahorn-Helikopter bei ihrem Flug von der Brücke ins Wasser beobachtet werden mussten. Auch danach gab es auf der Wanderung regelmässig Unterbrüche. Da war das Bad im Bach, der Beobachtung der Alpabfahrt, Klettern an Nagelfluh, Besteigen eines Wildbeobachtungsturms, überqueren einer Brücke im tiefen und dunklen Wald, Rutschpartien beim Rossfall, Rucksackrettung aus dem Bach und weitere Stopps. Gegen 16 Uhr kam die Gruppe auf eine Alp und hoch oben auf einem Hügel wurde eine Hütte von der Sonne beschienen. Die Info von Harry, dass dies die Hütte für die Übernachtung sei, sorgte für sehr wenig Begeisterung, da die Jungs langsam auf den Reserven gingen. Zum Glück war die richtige Hütte gleich hinter den nächsten Tannen versteckt. Bevor die Hütte bezogen wurde, konnte sogar noch ein Marder beobachtet werden.

Nach dem Einpuffen war auch schon bald das Traditionsessen auf Jugireisen bereit und wenig später der Salat und die Spaghetti verschlungen. Die Wanderung hatte wohl doch Kraft gekostet, denn um 21 Uhr waren nur noch die 4 Erwachsenen wach.

Punkt 7 Uhr war am 16.09.18 fertig mit Ruhe im Jungenschlag. Um diese Zeit waren die Erwachsenen aber schon in der Küche mit dem Frühstück beschäftigt. Beim Packen für den zweiten Wandertag tauchten vermisste Gegenstände überraschen im eigenen oder im Rucksack des Bruders wieder auf. Ebenfalls wurden die "von der Mutter nicht mitgegebenen" Zahnbürsten und Schlafsäcke plötzlich entdeckt. Etwas verspätet startete die Gruppen den längeren und etwas steileren Aufstieg auf den Kronberg. Dank regelmässigen Pausen erreichten alle die Bergstation und genossen kurz den Ausblick über das Appenzellerland.

Die Schwebebahn brachte die Gruppe nach Jakobsbad, wo die Knaben auf dem Spielplatz wieder überraschend viel Energie zur Verfügung hatten. Dass die Sommerrodelbahn auch noch befahren werden konnte, sorgte für entsprechende Begeisterung bei den Jungs. Weniger begeistert zeigten sie sich vom anschliessenden Barfussweg. Die Bachquerung war noch spannend aber danach wurde fleissig gemotzt über das langweilige Gras, die spitzen Steine, den langen Weg und so weiter. Das ging so, bis kurz vor Gontenbad doch noch ein tieferer Moorgraben lockte. Drei Wanderer standen bis zum Hals im Moorwasser. Zum Glück hatte es später einen Wasserschlauch um aus den "Mooren" wieder Jugendriegler zu machen. Wandern gibt Hunger und so wurden in Gontenbad die letzten Esswaren aus dem Rucksack (inkl. Brötchen von Dave und übrig gebliebener Zopf vom Frühstück) durch die Knaben verspiesen, bevor es mit dem Zug wieder nach Oberi zurück ging.

So endete eine abwechslungsreiche Reise ins Appenzellerland wieder pünktlich auf dem Bahnhof Oberi, wo die Eltern auch schon warteten.


 

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