Die Herausforderungen begannen schon vor dem Wettkampf. Nils war in den Ferien, Dave musste den Kampfrichter-Job übernehmen, Harry arbeitet bis am Sonntagmorgen und reiste direkt nach Rheinau.
Zum Glück fanden sich zwei Familien mit grossen Autos, welche den Transport der Jugendriegler übernahmen.
Mit einer Ausnahme waren dann auch beinahe alle kurz nach 12 Uhr vor der Turnhalle. Während Harry beim Leiterrapport war, notierte Diana Vogel die Wettkampfvorstellungen der Jungs. Im Gegensatz zum Kant. Jugendsporttag konnten die Disziplinen am Wettkampf selber bestimmt werden.
Bei der ersten Disziplin um 13 Uhr waren alle Jugendriegler im Einsatz Je nach Alter zeigten sie mit dem Minitramp einen Strecksprung oder eine Sprungrolle. Gleich nach Abschluss der Sprünge tauchte auch noch der verspätete Jugendriegler auf und konnte in einer Blitzaktion seine zwei Sprünge absolvieren.
Um 13.40 wäre dann der Weitsprung auf dem Programm gestanden. Nur waren da noch Riegen mit Verspätung am Werk. Mit etwas Überzeugungskraft konnte die Jugi auf der «falschen» Bahn springen. Dank guter Organisation schaffte die Jugi diese Disziplin in 10 Minuten und konnte pünktlich zum 80m-Sprint wechseln.
Wie vor jedem Disziplinenwchsel mussten die Notenblätter neu aussortiert werden, da ja die Jüngeren nur vier und die älteren Knaben 6 Disziplinen turnten. Dabei unterstützte Diana Vogel sehr effektiv und Harry konnte die Übersicht bewahren.
Das Aussortieren für den Weitsprung brachte nichts, da die Pflanzschule immer noch am Stossen war. So kam schon die «Slot» für den Hochsprung. Hier beteiligten sich nur Nils, Timo und Luan und überquerten mit dem Scherensprung die Latte auf sehr guten Höhen.
Jetzt wäre eigentlich Malte beim Streetball geplant gewesen. Da keine andere Riege beim Kugelstossen war, konnte dieser Wettkampfteil nachgeholt werden. Zum Glück nahmen die Jugendriegler das dauernde Hin und Her recht locker.
Streetball wurde in Absprache mit den Kampfrichterinnen vorläufig übergangen, damit alle rechtzeitig beim Minitramp-Hochsprung waren. Der hölzerne Singsaalboden war etwas ungewohnt, aber das störte nicht zu sehr.
Nun blieb für Malte Zeit als einziger der Jugi Oberi Punkte im Streetball zu sammeln. Mit 9 Treffern gab es die Note 9.6!
Nun blieb nur noch das Bodenturnen. Pünktlich war die Gruppe bei der Bodenbahn, nur hatten sie da eine halbe Stunde Verspätung. So waren die 5 Jugendriegler die allerletzten Bodenturner in der Halle, wo schon aufgeräumt wurde.
Eine knappe Stunde später startete auch schon die Siegerehrung. Da diese auch etwas hinter dem Zeitplan war, wurde die schnelle Variante gewählt und nur die Podestplätze mit Medaillen ausgezeichnet. Das Riegencouvert mit den Turnkreuzen und weiteren Auszeichnungen konnten auch schon abgeholt werden. So wussten die Leiter schon vor Egan, dass er in der jüngsten Kategorie den 2. Rang belegt hatte.
Bei der internen Rangverkündigung konnten noch weitere 3 Auszeichnungen abgegeben werden. So machten sich alle mit verschiedenen Fahrern auf den Heimweg nach Oberi. Dank der guten Disziplin und der Unterstützung durch Eltern konnten die zeitlichen Herausforderungen erfolgreich bewältigt werden.







